Manuelle und instrumentelle Funktionstherapie in Hannover

zur Behandlung von Erkrankungen des Kiefer- und des Kausystems.

Kiefer und der Kauapparat des Menschen sind genau aufeinander abgestimmte Systeme, die in enger Beziehung zueinander stehen. Sie müssen beim Sprechen und Kauen tagtäglich komplexe Bewegungsabläufe vollbringen. Muskeln, Gelenke, Zähne und Kieferknochen übernehmen dabei ganz bestimmte Funktionen. Sind Teile des Kiefer- und Kausystems gestört, kommt es zu Funktionsstörungen.  Gelenkknacken, Zähneknirschen, Verspannungen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen oder Zahnlockerungen sind oft die Folgen.

Funktionsstörungen lassen sich mittlerweile vom Kieferorthopäden zuverlässig diagnostizieren und gezielt mit einer auf den Patienten abgestimmten Funktionstherapie behandeln.

Manuelle (klinische) und instrumentelle Funktionsdiagnostik

In der kieferorthopädischen Fachzahnarztpraxis in Hannover List verwenden wir folgenden Analyseverfahren:

Die manuelle Funktionsanalyse.

Als Basisuntersuchung dient die manuelle Funktionsanalyse der Überprüfung von Funktion und Zusammenwirken der Zähne, der Muskulatur und den Kiefergelenken. Nach einer eingehenden Befunderhebung untersucht der Kieferorthopäde die Öffnungsbewegung des Unterkiefers und den Bewegungsumfang. Die Kau- und Kopfmuskulatur wird mit den Fingerspitzen abgetastet und auf Druckschmerzempfindlichkeit überprüft. Die Kiefergelenke selbst werden auf Knacken oder andere Geräusche hin untersucht. Das Bewegungsausmaß des gesamten Kopfes wird kontrolliert. Aus der Auswertung der manuelle Funktionsanalyse ergibt sich die Entscheidung, ob weitere diagnostische Maßnahmen zur weiteren Eingrenzung und Überprüfung der Initialdiagnose erforderlich sind.

Die instrumentelle Funktionsanalyse.

Zusätzlich zur manuellen Funktionsanalyse kann eine instrumentelle Funktionsanalyse notwendig sein, um durch weitere diagnostische Maßnahmen einen genauen Befund zu stellen. Zuerst wird mit Hilfe eines Bissregistrats – einer weichen Platte auf die der Patient beißt – die Lage von Ober- und Unterkiefer zueinander bestimmt. So können die Kontakte und Stellung der Kiefer vermessen werden. Zur weiteren Analyse wird ein Gesichtsbogen eingesetzt. Er macht es möglich, die exakte Positionierung des Kiefers zum Kiefergelenk und der Zahnreihen zum Schädel zu ermitteln. Aus diesen Daten wird ein Gipsmodell gefertigt, das anschließend in den Artikulator eingesetzt wird, einer Apparatur, die die Kaubewegungen des Patienten imitiert. Dies gibt Rückschlüsse auf den funktionellen Zustand des Kiefers und darauf, welche Behandlungsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit die instrumentelle Funktionsanalyse mit Hilfe eines computergestützten Verfahrens durchzuführen. Dabei werden die Bewegungen des Kiefers und der Kaudruck von Sensoren aufgezeichnet und die Messdaten digital im Computer dargestellt.

Ist nach Abschluss der Untersuchungen die Ursache der Funktionsstörung gefunden, legen wir anhand der Untersuchungsergebnisse der Funktionsanalyse eine individuelle Therapie für den Patienten fest.

Werden die Kosten für eine Funktionstherapie übernommen?

Funktionsanalytische und funktionsdiagnostische Leistungen werden nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Der Kieferorthopäde trifft mit dem Patienten eine freie Vereinbarung und erstellt einen individuellen Heil- und Kostenplan. Die Dokumentation und die Wiederherstellung der ursprünglichen Kaufunktion lohnt sich jedoch trotzdem den Patienten, denn mit ihrer Hilfe ist es möglich, Zahnersatz und Prothetik optimal anzupassen und in das Gebiss einzufügen.

 

Wird im Anschluß an die Diagnostik eine Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) festgestellt, so wird eine notwendige Schienentherapie in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Kieferorthopädie Hannover Jugendliche

Kieferorthopädische Fachpraxis
Dr. Brigitte Pfleiderer & Sabine Steding

Bödekerstraße 35
30161 Hannover
Telefon (0511) 3 48 16 66
E-Mail: fragen@zaehne-an-der-leine.de

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